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Der Verein

Aktualisiert (Samstag, den 26. März 2011 um 08:31 Uhr)

Auszug aus der Vereinsgeschichte

In der Zeit der Erhebung Schleswig-Holsteins gegen die dänische Herrschaft und im Ringen um seine Rechte fanden sich vielerorts sangesfreudige Bürger zusammen, um vorwiegend vaterländische Lieder zu singen, so z.B. das Schleswig-Holstein Lied, welches zum ersten Mal auf dem großen Sängerfest 1844 in Schleswig vom Schleswiger Gesangverein von 1839 gesungen wurde. Dirigiert wurde es vom Kantor Bellmann, dem Komponisten. Der Text stammt aus der Feder des Advokaten Chemnitz: "Schleswig-Holstein, stammverwandt, wanke nicht, mein Vaterland ". In diese Zeit fiel auch die Gründung des Trittauer Gesangvereins.


Das Banner aus den Gründungsjahren - Foto von 1925
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Im "Burgkrug" trafen sich hierfür zwanzig sangesfreudige Männer. Die Gründer sind in der Chronik des Vereins namentlich aufgeführt. Der Rentier Cropp aus Hamfelde übernahm die Chorleitung, er bediente sich zur Einstudierung der Lieder einer Flöte. Seiner Aktivität ist es zuzuschreiben, dass der Verein bald in den Besitz eines wertvollen Banners kam, welches von Lübecker Damen angefertigt wurde. Noch heute wird es - gut erhalten - bei allen Anlässen mitgeführt. 1845 nahm der Trittauer Gesangverein bereits am großen Sängerfest In Lübeck teil.

Als Cropps Nachfolger wird der Organist Hopfe aus Kuddewörde genannt. Ihm folgten Lehrer Schoon aus Grande und der Organist Hansen aus Trittau. 1876 übernahm Kapellmeister Chr. Möller die Chorleitung, 1879 Kantor Dose, 1896 Lehrer Hansen, 1898 Lehrer Schmidt und Musikus W. Möller. Von 1901 bis nach dem ersten Weltkrieg wirkte Organist Röhls, dann Sparkassenbeamter K. Runge. Es folgte Kaufmann W. Möller, der 1952 anlässlich seines 75. Geburtstages zum Ehrenchorleiter ernannt wurde.


Hotel zur Post, Vereinslokal bis 1988
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In den Kriegsjahren 1864/1866 ließ das Interesse sm Singen stark nach. Während der Zeit des Anschlusses Schleswig Holsteins an Preußen hörte die Vereinsarbeit auf. Erst 1873 wurde auf Anregung des Kaufmannes Dieckvoß die Sängertätigkeit im "Holsteinischen Gastlokal" (später "Holländers Gasthof") wieder aufgenommen. Der Organist Wächter übernahm die Chorleitung. Im Jahre 1919 zog M. Maibom mit den Sängern in den von ihm erworbenen "Gasthof zum alten Posthause" (später "Hotel zur Post") welches bis zum 22. März 1988 Vereinslokal war. Bekanntlich wurde es 1989 leider abgerissen.